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01.05.2011
Who's Who in Visual Art
- 100 Fine Art Photographers - Vol. 2011-2012
erscheint im Laufe des heute beginnenden Monats Mai - und ich bin dabei. In diesem Zusammenhang von später Ehre zu sprechen, erscheint mir dann doch ein wenig vermessen, wenngleich ich mich natürlich wirklich geehrt fühle, dabei sein zu dürfen, ohne mich aufgedrängt zu haben. Die Idee eines gedruckten Kunstführers durch das Internet mutete ganz hervorragend an, denn die Fülle an Seiten, auf denen Fotografie präsentiert wird, lässt sich nicht mehr durchdringen, sofern man sich nicht hauptberuflich damit beschäftigt. Genau das haben die Herausgeber des Who is Who getan, sich quasi als Filter durch das Web gewühlt und auch mich schließlich angeschrieben und eingeladen. In diesem Fall rieselte meine Arbeit also nicht als Spreu durch die Maschen, sondern blieb als eins von 100 Weizenkörnern hängen. Ja, ein wenig stolz bin ich darauf schon. Und mächtig unter Druck geraten auch. Schließlich hätte ich diese Veröffentlichung auch dazu nutzen können, meine Webseite einer gründlichen Überarbeitung zu unterziehen, um dem zu erwartenden Andrang der Massen mit einem ausgeklügelten Shoppingsystem zu begegnen, über Blähungen zu bloggen und meine Befindlichkeiten zu twittern... nun ja. Hier gibt es eben kein Content Management System, keine Flash Diashows und kein Web 2.0, sondern Oldschool und Web 0.5 aus dem Jahr 1999. Ulkigerweise finden das manche sogar gut - und mir selbst ist es nicht so wichtig. Immerhin bin ich in mancherlei Hinsicht wenigstens bequem genug, mich den Errungenschaften der Technik zu ergeben. So gibt es die Bilder der Blue Screen Transformation nicht mehr als Bildschirmfotografien, sondern digital belichtet auf Fotopapier... das sieht einfach besser aus. Ganz einfach. Ansonsten hat sich die Evolution eher schwindelerregend beschleunigt. Innerhalb eines Lebens hält das ja kein Mensch mehr aus. Die Epigenetik hat uns zwar gelehrt, dass radikaler Wandel nicht - wie zunächst gedacht - Millionen Jahre verbraucht, doch innerhalb meines ganz privaten und in ein schmales Zeitfenster gestopften Organismus vermag ich es Kraft meines Geistes alleine nicht, mein Genom dahingehend neu zu programmieren, dass es mir ein Bedürfnis wäre, mit "der jungen Generation" tauschen zu wollen. Mit einem iPhone in der Tasche würde ich es mir vielleicht zur Aufgabe machen, meinen Arsch zwei Jahre lang nicht mehr vom Fleck zu bewegen, allein um das an Apple übermittelte Bewegungsprofil unbrauchbar zu machen. Nun gut, ich schweife vom Abschweifen ab. Machen wir also weiter damit. Die sphärischen Panoramen "del Fuego" beispielsweise (nicht mit spanischer Sprache zu verwechseln) laufen nicht mehr im aktuellen Quicktime-Player, da dieser das von Apple entwickelte "Quicktime Virtual Reality" Format (QTVR) nicht mehr unterstützt. Ja klar, und Opel baut jetzt die Audis. Aufwärtskompatibel muss es halt sein. Und? Beherrschst du etwa immer noch nicht die Quanten-Mutanten CP7 Technologie von HappyPaletti? Dabei wird die doch sooo tolle Farben haben... Nun ja. Vielleicht lieber ein bisschen hinter der Welle zurück, als bereits von ihr gebrochen. Hier übrigens schon mal ein Link zur Seite des Who's Who in Visual Art bei Amazon. Noch ist es dort zwar nicht erhältlich, doch das sollte sich hoffentlich bald ändern.



08.07.2009
Sechs Jahre lang

habe ich in Hildesheim gearbeitet und nie einen Friedhof besucht. Warum auch? Nun war es so weit und es war gut. Der Nordfriedhof ist etwas spröde und offenbart seinen Charme erst in der Nachlese. Warum werden die Kriegsgräber eigentlich immer in der hinterletzten Ecke versteckt? Nun ja, die Lobby ist nicht sehr stark. Da wollen wir doch mal hoffen, dass es unserem eigenen Andenken später einmal etwas anders ergeht...



01.05.2009
Der Tanz

in den Mai wurde zumindest in Göttingen dieses Jahr von einem heftigen Gewitter mit Hagel begleitet. Ich habe das Haus gar nicht erst verlassen. Am heutigen 1. Mai erinnere ich mich an einen Sonntagmorgen im Februar, einen Tag vor dem Geburtstag meines verstorbenen Vaters. Komisch - mit den Friedhofsfotografien habe ich genau einen Tag vor seinem Tode begonnen. Eine Nacht im Auto, echter Rock'n'Roll nach so vielen Jahren, morgens nach einer Party in Hannover, dann auf den Friedhof "Engesohde", wo ich seit meinem ersten Fotobesuch noch drei weitere Male war. Sehr zu empfehlen. Vor allem an einem Sonntagmorgen mit Kater im Regen. Ohne Scheiß! Inzwischen ist beinahe die gesamte Generation meines Vaters verstorben. Burkhard, Volkmar und Almut. Ihrer möchte ich heute gedenken!



02.09.2008
In Köln

wird über Menschen mit weißen Haaren auch gesagt, sie trügen "Melatenblond". Tatsächlich ist der Kölner Melatenfriedhof nicht nur ziemlich groß und verhältnismäßig alt, sondern bietet auch eine außergewönliche Atmosphäre. Am 7. Juni 2008 konnte ich mir selbst ein Bild davon machen - und zwar nicht nur eins. Es war ein recht ergiebiger und intensiver Spaziergang an einem einsamen, wolkenverhangenen Samstagvormittag, der wie immer in der Rubrik sehen nachzuvollziehen ist und erneut die Ausstellung "lux aeterna" erweitert.



01.06.2008
Der stete Tropfen

höhlt den Stein. Was auch immer es da zu höhlen gibt. Vor allem die Ausstellung "lux aeterna" wächst und gedeiht. Ja, es fällt mir schwer, mich zu beschränken. Und wenn ich Freunde frage, welche Bilder ihnen denn am besten gefallen, dann sind das beim einen ganz bestimmt andere als beim anderen. Also treffe ich meine Auswahl selbst, und die ist zumeist etwas umfangreicher. Aber ich war ja auch selber da. Insofern handelt es sich bei diesen Friedhofsbildern immer auch um Rundgänge, chronologisch geordnet, wie ich diesen Friedhof erlebt habe. Dabei dokumentiere ich nicht den Friedhof, sondern meine eigene Wahrnehmung seiner Aura. Ein Friedhofsbesuch, wie ich ihn praktiziere, hat Rhythmus und Melodie. Und wenn dieses innere Lied bei der Bildauswahl unterbrochen wird, verliert das Ganze seine Stimmigkeit. Insofern folgt die Bildauswahl weniger ästhetischen bzw. künstlerischen Kriterien, als vielmehr einer Stimmung, die ich nicht so recht beschreiben kann. Der Betrachter wird zwar vielleicht zunächst von der Vielzahl der Bilder überflutet, doch wenn er sich fallen lässt, kann er auf meinem Rundgang dabei sein und den jeweiligen Friedhof durch meine Augen sehen. Als kleiner Ausschnitt einer solchen Reise, quasi zur Demonstration bzw. als eine Art intuitives Benutzerhandbuch, ist der "Walk around Carl" gedacht, wie er mir beim Sichten des Bildmaterials vom Friedhof "Engesohde" in Hannover in die Hände fiel. Die Bilder purzelten genau so aus der Kamera, und Carl ist nicht allein. Carl ist ein Kind, Carl ist ein erwachsener Mann und schließlich ist Carl tot, aber da sind ja auch noch die Schlangen als Hüter seines Grabes...



25.10.2007
del Fuego

ist der Versuch, das Nichts und die Leere in Pixeln zu bannen. Das Ergebnis - in Form von Quicktime VR Panoramen - lässt sich in der Abteilung sehen begutachten. Hier war keine neue Kunstform geplant, sondern lediglich die etwas andere Art der Urlaubsfotografie.



07.07.2007
mySpace

Ja, es hat mich auch erwischt. Bereits vor einigen Monaten. Inzwischen ist der anfängliche Rausch ein wenig verflogen. Wie dem auch sei: den Kreativkomplex gibt es auch bei mySpace.



15.04.2007
Alle Jahre wieder

aktualisiere ich dann auch mal die News - wohl nicht gerade in Echtzeit, wie mir scheint. Seit vergangenem Jahr verschlägt es mich regelmäßig auf Friedhöfe, die mich zumeist mit reichhaltigem Bildmaterial wieder aus ihrem Zauber entlassen. Die Ergebnisse können unter der Rubrik sehen in der Ausstellung "lux aeterna" betrachtet werden. Neu hinzugekommen ist dort auch eine Galerie mit CD-Covern der Band "Sniff Clown" - zahlreich und stetig wachsend.



28.08.2006
...



10.02.2006
Was macht eigentlich...

der Herr Knieriem die ganze Zeit, wenn er nicht gerade die Butter auf's Brot bringt? Zugegebenermaßen frage ich selbst mich das auch nicht gerade selten. Wenn ich mich das gerade nicht frage, fließt ein Großteil meiner Zeit und Energie seit ungefähr zwei Jahren in das bereits im letzten Eintrag erwähnte Sniff Clown-Projekt. Dabei handelt es sich um eine Art Musikkapelle unter der Leitung eines unsichtbaren Dirigenten hinter den Atomen des Äthers. Mit nunmehr vier anderen Gestalten haben wir im Verlauf der letzten beiden Jahre etwa 20 Doppel-CDs vollgeknallt, die nicht nur eingespielt, sondern auch abgemischt werden wollten. Zudem wandern selbst CDs nicht gerne nackt durch's Leben. So hat mich denn auch jede einzelne von ihnen darum gebeten, ihr ein kleines Cover zu stricken. Als gäbe es selbst dort eine Blöße zu bedecken. Bevor man sich diesem beständig expandierenden Universum nun nähert, sollte man vielleicht bedenken, dass es sich dabei nicht etwa um Musik, sondern vor allem aufgrund ihrer rein improvisierten Herkunft um Kunst handelt. Als eine Art akustische Schneeskulptur, die entsteht und vergeht, während das Schmelzwasser als Bitmuster im Polycarbonat versickert. In etwa so, wie ein Foto zumeist sehr wenig mit dem Augenblick zu tun hat, in dem es entsteht bzw. diesen nur äußerst unvollkommen repräsentiert und sich daher nach Kräften von dem Versuch einer reinen und unerreichbaren Abbildung der Realität distanzieren sollte. Die magischen Momente, in denen fünf Musiker so tun, als ob sie wüssten, wo es hingeht und keiner nach dem Weg fragt, möchte ich definitiv nicht mehr missen. Selbst wenn das dann auf Kosten anderer kreativer Aktivitäten zu gehen pflegt. Wer wissen möchte, wovon ich spreche, der klicke bitte hier. Die Reise geht ohnehin immer weiter.



07.06.2005
Leere Jahre, belebt.

Na sowas!? Sollten da tatsächlich schon wieder zwei Jahre einfach so verstrichen sein? Ich glaub's ja selbst nicht ganz. Nun denn... das heißt glücklicherweise noch lange nicht, dass in der Zwischenzeit Nichts passiert ist (wie könnte auch Nichts passieren? Nicht einmal Tomaten passieren ja sich selbst).
Wo fange ich an? Die CD "coulomb" ist schon seit geraumer Zeit fertiggestellt und steht im Sektor hören zum Downstream bereit. Die Band Sniff Clown, die sich von mir die Bassseiten zupfen lässt, ist von den Toten auferstanden und hat in einem Akt unvergleichlichen Schöpfungswahns innerhalb der letzten zwei Jahre bis zum aktuellen Datum 17 CDs aufgenommen. Und es ist kein Abwind zu verzeichnen. Insofern wurde der Bandauftritt aus dem Sektor hören ausgelagert und eine eigene Website spendiert. Wer sich für den Dirigenten hinter den Atomen des Äthers interessiert, sollte es also nicht versäumen, im Sniff Clown Universum einzukehren.
Im optischen Bereich hat sich auch etwas getan. So ist aus der Zusammenarbeit mit Mila Mar die Idee zu eClipse entstanden. So, wie in den Videoprojektionen zur damaligen Mila Mar Tour den Bildern der sphinX Bewegung eingehaucht wurde, wird diese Bewegung in der Reihe eClipse wieder eingefangen, der (in diesem Fall) dritten Dimension Zeit beraubt und wieder in den zweidimensionalen Zustand überführt. Neun Einzelbilder einer animierten Sequenz versammeln sich dabei zu einem Standbild, in dem die Bewegung der abendländischen Lesegewohnheit folgt.
In der Pipeline steckt ferner ein zweites Projekt mit der hoffentlich nicht allzu verwirrenden Bezeichnung frAKTalE. Hier wird - basierend auf animierten Blue Screens ähnlich den Mila Mar Projektionen - der nahezu entgegengesetzte Weg zu eClipse gegangen. Nein, nicht die vierte Dimension, doch immerhin die Zeit noch als dritte. Ein gewisser Dekonstruktivismus scheint mir zu eigen zu sein, was manchen Leuten richtig weh tut. Aktfotos zerstückeln und neu montieren? Frankenstein lässt grüßen. Und das dann in Bewegung... ein Bild, vier Bilder, sechzehn Bilder und allesamt gespiegelt... an der Wand ist das ohne Plasma-TV nicht wirklich zu verfolgen. Diese Gebilde wurden/werden dann vom Klangkünstler morselli unter Verwendung individuell konstruierter Software-Synthesizer vertont. Da haben wir sie ja auch schon: die vierte Dimension als Ton. Die Physiker mögen mich peitschen, die Neurologen loben! Morselli hat sich - nebenbei bemerkt - inzwischen bei Sniff Clown die zweite Gitarre geschnappt, was belegt, dass er nicht nur in elektronischen Gefilden wohnt, sondern auch in elektrischen. Im Übrigen zeichnet sich der Sniff Clown als Begründer des wüstenhaften Kraut Core im Sinne einer Can meets Neurosis Fusion verantwortlich. Doch auch das sei hier nur am Rande erwähnt.
Im fotografischen Bereich ward ferner die Ausstellung neodYm aus einem Shooting mit einem durchaus kräftigen Burschen geboren, dessen Identität der interessierten Damenwelt jedoch nicht preisgegeben wird. Nicht, weil ich selbst interessiert bin, sondern weil der Mann auch so schon genug um die Ohren hat.



16.04.2003
Videoinstallation sphinX

Nun ist es endlich soweit und die Videoinstallationen für sieben Stücke der Ausnahmeband Mila Mar sind fertiggestellt. Rechtzeitig zur kommenden Tour, die am 23. April 03 mit einem Konzert in Hannover (Faust) beginnt. Man darf mit Sicherheit gespannt sein! Am morgigen Donnerstag wird es zunächst an geheimem Ort eine Generalprobe unter quasi-realistischen Bedingungen geben.
Inzwischen ist auch die neue Mila Mar CD "picnic on the moon" im Laden erhältlich. Neben einer Bonus-Remix CD enthält sie einen von mir angefertigten zusätzlichen Videotrack im Stile meiner Installationen, die auf der Tour im Großformat projiziert werden. In jedem Fall lohnt sich der Erwerb der CD, da sie meiner Meinung nach das bisher beste bzw. musikalisch ausgereifteste und produktionstechnisch ausgefeilteste Werk mit einer grossen emotionalen Tiefe trotz guten Sounds (beim Lesen des Mila Mar Gästebuches drängt sich mir der Verdacht auf, dass einige Leute meinen, dies müsse sich automatisch widersprechen) in der langjährigen Bandgeschichte darstellt.
Außerdem lohnt sich ein Besuch der neuen Homepage von Mila Mar, die nun von einem preisverdächtigen Flash-Intro geziert wird und von bmme auch ansonsten in jeder Form hochwertig programmiert und gestaltet wurde.



04.01.2003
Liebe Gemeinde!

Ich könnte wohl auch heute das Motto des letzten Eintrages aufgreifen... mal wieder habe ich es geschafft, beinahe ein ganzes Jahr lang überhaupt nichts an dieser Homepage zu verändern. Das liegt wohl auch daran, dass es einfach nichts zu aktualisieren gab. Das hat sich nun ein wenig geändert. Zunächst einmal habe ich den Downstream meiner Musik auf das mp3pro-Format umgestellt, gleichzeitig die Dateien auf meine eigene Domäne verfrachtet. Mp3.com beabsichtigt, die Anzahl der anspielbaren Stücke auf 3 zu reduzieren - und damit kann ich nun wirklich nichts anfangen. Ferner gab es in letzter Zeit wohl häufig Probleme mit dem Downstream von mp3.com. Nun läuft alles wieder. Das mp3pro Format hat es mir ermöglicht, die Dateien so zu schrumpfen, dass sie auf meinen Webspace passen und trotzdem noch hörbar sind. Die CD "coulomb" ist nach wie vor nicht fertiggestellt. Seit einem Jahr fehlt nun schon "nur" noch der letzte Track, der in Arbeit ist (allerdings nicht gerade kontinuierlich). Die anderen Tracks können bereits angehört werden.
In Bezug auf die Fotografie sind einige Steine ins Rollen gekommen. Fotosession mit einem Meister der Muskulatur (noch nicht online) und Kooperationsprojekt mit Mila Mar. Für Mila Mar werde ich eine Videoinstallation basteln, die auf der kommenden Deutschlandtour (ab April) als Projektion ins Lichtdesign integriert zu sehen sein wird. Hier betrete ich Neuland, obwohl mir bereits seit geraumer Zeit der Gedanke durch den Kopf spukte, Bewegung in meine blauen Bilder zu bringen. Insofern hat die Anfrage von Mila Mar den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ansonsten wünsche ich allen Reisenden ein gesundes, fröhliches und erfolgreiches Jahr 2003. Lasst Euch nicht von all den Bekloppten irritieren, die in endlosen Tiraden über die Wirtschaftskrise jammern und es dennoch irgendwie schaffen, genausoviel Scheisse zu kaufen wie immer. Solange die Butter noch meterdick auf's Brot passt und die Füße einigermaßen trocken sind, wird's ja wohl gerade noch gehen.



18.03.2002
Peinlich, peinlich

ist's - und etliche Gigagramm Asche auf mein Haupt gestreut... sollte es tatsächlich so lange her sein, daß sich hier das letzte Mal etwas getan hat? Nein, so ganz von alleine tut sich ja ohnehin nie etwas. Da müßte ich schon selbst etwas tun. Und genau da hakt die Sache wohl ein wenig. Studium beendet, neuer Job, viel tägliche Fahrerei und wenig Zeit. Aber: ich lebe noch! Nur für diejenigen, denen Zweifel kamen. Es handelt sich bei diesen Seiten nämlich nicht um eine vermoderte Internet-Leiche, sondern vielmehr um ein Langzeitexperiment zur Relativität der Zeit. Und so wird sphinX_2001 auch im Jahr 2002 noch so heißen. Das angekündigte Wachstum stagniert, aber so ist das eben manchmal. Es werden andere Zeiten kommen, und bis es so weit ist, kann sich jeder in aller Seelenruhe den Dreck unter den Nägeln wegkratzen. Oder was einem sonst noch so in den Sinn kommen mag. Ansonsten läuft der Laden ja scheinbar auch ohne mich, so werden beispielsweise die Leseproben zu Gordons Geschwür pro Woche bis zu 100 mal und mehr gesaugt. Ohne jede Resonanz wohlgemerkt - ob es sich da um reine Buchstabensammler handelt?

16.07.2001
sphinX_2001

Nachdem hier nun endlich mal wieder etwas passiert ist, habe ich doch tatsächlich vergessen, dies auch in den News zu erwähnen... Also: Der Grundstein für die Ausstellung sphinX_2001 wurde in der vergangenen Woche gelegt. Zunächst wohl in einer Form, die mit der Zeit einer gewissen Überarbeitung bedarf. Es werden immer wieder neue Bilder hinzukommen, je nach Voranschreiten der Auswertung und Bearbeitung des in den Archiven schlummernden Materials. Dann werden - allein schon, um eine Überfüllung zu vermeiden - so einige Bilder wieder verschwinden. Noch dominieren vor allem Viererserien, die aus ein und derselben Vorlage entstanden sind. Auch das hat seinen Reiz - und wer über den nötigen Platz verfügt, kann sich mit dem Aufhängen einer vollständigen Serie im Großformat nebeneinander, vielleicht auch an den vier Wänden eines Raumes, sicherlich eine Freude bereiten.



15.05.2001
Ausstellung

Ja, es gibt endlich mal wieder eine kleine Ausstellung zu bewundern. Und zwar nicht virtuell, sondern real. Seit Anfang Mai hängen 12 Bilder der sphinX-Galerie in der Zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis von Dr. Carsten Bausdorf und Sabine Leiber in der Cord-Steding-Str. 37 in 28779 Bremen! Wer sich also für meine Arbeiten interessiert und zufällig in der Nähe ist, kann ja mal vorbeischauen. Und sich bei der Gelegenheit vielleicht auch gleich die Zähne machen lassen, was man in der Regel ja nicht gerade mit Kunstgenuß verbindet... In diesem Fall jedoch läßt sich diese seltene Erfahrung machen. Und wer an dieser speziellen Kombination nicht interessiert ist, kann ja ausnahmsweise mal angstfrei zum Zahnarzt gehen und sich nur die Bilder anschauen.



10.04.2001
Mjusig Njus

oder auch: Neuigkeiten zum Thema Musik. Im Sektor hoeren hat es einige kleine Veränderungen gegeben. So steht z.B. ein neuer Song bereit, der sehnsüchtig auf's Gehörtwerden wartet. "Ich kann dir sagen..." heißt dieser Neuzugang. Ferner habe ich alles auf Winamp umgestellt, da mir der RealPlayer dann doch etwas zu bunt und blöd war. Außerdem gab's einfach zu viele Probleme. Auch die Hörproben von Sniff Clown und Seven Epileptic Days können jetzt mit Winamp per Downstream angehört werden. Man muß sie nicht wie bisher vollständig runterladen.



12.03.2001
Mal wieder

melden wollte ich mich. Ach Kinder, wie die Zeit vergeht! Apropos Zeit - es wird wohl allmählich wieder Zeit, daß einige neue kreative Früchte ihren Weg auf diese Seiten finden. Problem: es gibt sie noch nicht, jedenfalls nicht in einer Form, die ich für veröffentlichungswürdig halte. Da gibt es nämlich neben der Kunst bedauerlicherweise auch noch andere Dinge, notwendige Übel sozusagen, denn irgendwie muß ja auch die Butter auf's Brot. Und der Weg zum Lebensunterhalt kann manchmal ganz schön saugen, wenn er denn nicht über künstlerische Aktivitäten führt.
In letzter Zeit habe ich mich wieder verstärkt in musikalische Gefilde hineinbewegt. In diesem Zusammenhang entstand auch "next | 2" als Ergebnis einer psychedelischen, ja fast schon psychosomatischen Solo-Session, das unter hören gehört werden kann. Ein weiteres Teil mit einer Spieldauer von 44 Minuten wird wohl besser für immer auf dem Datenfriedhof verschwinden. In gewisser Weise sind diese jüngsten musikalischen Experimente ein neuer Anfang - und aller Anfang ist schwer. Immerhin kommt es just in diesen Tagen zur Kooperation mit dem Göttinger Elektronik-Künstler Morselli, und nicht zuletzt ich selbst bin sehr gespannt auf das, was dabei herauskommen wird.
Außerdem wird es so langsam einfach mal Zeit, daß sich der Frühling aus seinem Winterpelz schält!



14.10.2000
Java | sehen

Der Zugang zum Sektor sehen hat ein neues Gesicht bekommen. Inzwischen kann nämlich auch ich der Versuchung kleiner Spielereien mit Java kaum noch widerstehen - nun bin ich also mal wieder schwach geworden. Die Verzögerung während des Ladens der Seiten bitte ich zu entschuldigen. Für all diejenigen, die keinen Java-fähigen Browser besitzen oder Java aus Sicherheits- und/oder Geschwindigkeitsgründen deaktiviert haben (was ich sehr gut verstehen kann), gilt: es funktioniert alles auch noch ohne. Schließlich soll hier niemand außen vor bleiben.

27.09.2000
Bewertung

Vor gut einem Monat habe ich meine Feedbäckchen-Aktion beim Verlassen dieser Seiten gestartet und siehe da: der einfache Weg mit den Schulnoten scheint doch so wenig Mühe zu bereiten, daß ich eine gewisse Beteiligung verzeichnen kann. Das Interessante dabei: sehr viele 1er und 2er, aber auch 5er und 6er. Dazwischen: nichts! Das ist jetzt natürlich kein Aufruf, 3er und 4er zu verteilen, denn das wäre schlimmer als eine 6. By the way: eine 6 würde ich selbst nur für eine Seite vergeben, die mich beleidigt, verletzt, anwidert und mir zumindest den Rest des Tages, wenn nicht gar mein ganzes Leben versaut. Beeindruckend, daß ich das tatsächlich bei einigen geschafft habe, die sich immerhin noch die Mühe gemacht haben oder machen mußten, ihrer ohnmächtigen Wut in Form einer Schulnote Ausdruck zu verleihen. Das muß hier ja alles ganz schön tief getroffen haben! Ich danke jedenfalls allen, die sich (auch weiterhin) an der Bewertung beteiligen, und hoffe, daß sich diejenigen, die ich beleidigt, verletzt und angewidert habe, möglichst bald wieder erholen, damit nicht tatsächlich noch ihr ganzes Leben versaut wird. Kleiner Tip: vielleicht nicht immer alles so ernst nehmen!

25.09.2000
Schachteln

Schachteln macht Spaß! Und genau deshalb habe ich ein wenig herumgeschachtelt. Die Infoseite wurde doch wieder aus dem Klub herausgeschachtelt, damit sie auch für Anti-Klub-Orientierte noch zu finden ist. Außerdem hatte sie im Klub ja eigentlich auch nicht wirklich etwas zu suchen. Jetzt ist fast alles so wie vorher - nur der Klub ist immer noch neu und wird immer neuer.



23.09.2000
Klub_Knieriem

Große Ereignisse werfen zumindest kleine Schatten voraus. Heute habe ich den Klub_Knieriem ins Leben gerufen. Informationen darüber gibt es in der niegelnagelneuen Lounge. Aufmerksame Wiederholungsbesucher werden vielleicht bemerken, daß es in jenem Raum bislang so neu gar nicht ist. Durch kleinere Umstrukturierungen meiner Verzeichnis- und Seitenorganisation mit entsprechender Aktualisierung der Links wurde aus der Infoseite nun die Lounge, während die Infoseite selber zum Teil des Klubs mutierte und das Gejammer gelöscht wurde. Alles klar? Nichtsdestotrotz wurde der Klub geboren. Ein Wunschkind im embryonalen Stadium. Doch seit genau diesem Moment unumgänglich zum Leben verurteilt! Und wenn ich der einzige bin und bleiben werde, der gespannt ist und schmunzelt.



01.09.2000
Mila Mar

Im Sektor sehen ist ab sofort eine neue Ausstellung online, und zwar mit Fotos der Band Mila Mar (die man sich übrigens auch unbedingt anhören oder live sehen sollte, wenn sie beispielsweise im Herbst durch Deutschland tourt). In diesem Fall handelt es sich ausnahmsweise weder um Aktfotos noch um Blue Screen Transformationen. Vielleicht schaut sich ja dennoch jemand die Bilder an. Nackte Haut gibt es hier nämlich nicht. Jedenfalls auch nicht mehr, als in irgend einer Fußgängerzone oder im Büro.



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